Die schlimmsten Google Ads Fehler

Mit Google Ads können relativ einfach potenzielle Kunden erreicht werden. Doch bei Fehlern oder Unwissenheit kann bezahlte Werbung ganz schnell teuer werden bzw. verläuft komplett im Sand. Zeigen deine Google Ads Kampagnen nicht den gewünschten Erfolg, solltest du unsere nachfolgende Liste prüfen, um eventuelle Lücken in deiner SEA-Strategie zu finden.

Die Wahl der richtigen Keywords ist der Grundstein jeder erfolgreichen Google Ads Kampagne. Doch genau hier liegt manchmal das Problem. Warum?

  • Zu viele Konkurrenten: Je mehr Konkurrenz es zu einem Keyword gibt, umso höher die Klickpreise. Hast du dazu noch ein sehr knappes Tagesbudget festgelegt, ist die Werbewirksamkeit der damit verbundenen Kampagne fast bei 0.
  • Schlechter Qualitätsfaktor: Weist deine Webseite bei den entsprechenden Keywords einen schlechten Qualitätsfaktor auf, wirst du tiefer in die Tasche greifen müssen, damit deine Ads ausgegeben werden.
  • Falsche Keywords: Natürlich ist es verständlich, dass du möchtest, dass deine Ads bei diesem oder jenem Keyword erscheinen. Doch hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was die Suchintention des Keywords ist?

Beispiel: Du hast einen Onlineshop und willst Videoüberwachungskameras verkaufen: Natürlich ist der Suchbegriff „Videoüberwachungskamera bzw. Überwachungskamera“ ein für dich infrage kommender Suchbegriff, aber

  • Die Konkurrenz bei einem solchen Suchbegriff ist groß.
    • Die Suchintention hinter diesem Begriff ist eher ein Informationsbedürfnis als ein tatsächliches Kaufbedürfnis. Das bedeutet, deine Anzeige wird vielleicht in entsprechend hoher Anzahl geklickt, trotzdem bleibt es bei einem schlechten ROI.

Tipp: Genau deswegen solltest du deine Kampagnen konstant überwachen und die Keywords ausschließen bzw. nachjustieren, die schlecht konvertieren. Schon allein deswegen, um dein Budget zu schonen.

Achtung, Finger weg von zu allgemeinen Keywords und sogenannten Ego-Keywords.

  • Deine Anzeigengruppe enthält zu viele Keywords: Beim Schalten von Google Ads gilt, dass eine Anzeigengruppe nicht mehr als 5 Keywords enthält und das aus gutem Grund. Enthält eine Anzeigengruppe mehr Suchbegriffe, wird es kompliziert, denn alle Keywords einer Anzeigengruppe müssen bedient werden. Dementsprechend hoch können die Klickpreise ausfallen und/ oder die Qualitätsfaktoren schlechter werden.

Zwar ist es relativ einfach möglich, Google Ads zu schalten, doch ist die Zielregion zu groß, musst du ebenfalls mit einem gewissen Streuverlust rechnen. Klicks, die praktisch nicht konvertieren.

Wissenswert: Nur sehr wenige Produkte und/oder Dienstleistungen eignen sich zu bewerben über Google Ads, ohne eine feste Zielregion vorzugeben und den ROI in Mitleidenschaft zu führen.

Keine zeitliche Begrenzung der Ads

Gerade wenn du B2B-Kunden im Fokus hast, macht es wenig Sinn, dass deine Google Ads ständig aktiv sind. Da du -so nur unnötig Werbebudget verbrennen würdest. Nutze den Werbezeitplaner.

Schlechte Überwachung des Google Ads Kontos

  • Schaltest Du Google Ads solltest Du dein Konto konstant überwachen, um zu vermeiden, dass dein Tagesbudget aufgebraucht wird und du so potenzielle Kunden nicht mehr erreichst.

Tipp: Zur Überwachung deines Tagesbudgets kannst du in einem Google Ads Konto entsprechende Automatismen einrichten, die dich automatisch per Mail informieren, wenn sich dein Google Ads Budget langsam dem Ende nähert.

  • Trackst du deine Kampagnen nicht, fliegst du praktisch im Blindflug und hast keine Chancen Lücken in deiner Kampagne zu entdecken (Stichwort: Google Ads Kampagnen optimieren) und/oder diese weiter auszubauen.

Fehlende oder falsche Ziele

Fehlende oder falsche Ziele sind ebenfalls Gift für jede Google Ads Kampagne. Konvertiert deine Google Ads Kampagne nicht wie sie soll, solltest du auf jeden Fall noch einmal deren Zielsetzung prüfen, bevor du näher ins Detail gehst.

Beispiel: Ein gutes Beispiel für eine falsche Zielvorgabe wären Besucher statt Kunden. Eine solche Zielvorgabe ist problematisch, du investierst zwar Werbebudget und hast Klicks, aber verkaufst nichts.

Die falsche Zielseite

Die Keywords deiner Kampagne und die Inhalte deiner Ads sorgen dafür, dass deine Kunden entsprechende Erwartungen entwickeln. Erwartungen, die für ein positives Einkaufserlebnis auf Seiten deiner Leads erfüllt werden sollten, in dem du diese auf eine passende Zielseite weiterleitest.

Gute Website-Usability

Eine gute Website-Usability ist Grundvoraussetzung für den Erfolg deiner Google Ads.

Tipp: Wie es um die Qualität deiner Webseite zu den einzelnen Keywords bestellt ist, das verrät dir der Qualitätsfaktor.

Falscher oder nicht stimmiger Anzeigentext

Die Anzeigentexte deiner Ads sollten auf die Inhalte deiner Webseite abgestimmt sein.

Über den Autor
Andreas Kirchner

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