Was ist AdSense?

AdSense ist ein von Google geschaffenes Programm, das den Betreibern von Webseiten ermöglicht, mit dem Verkauf von Werbefläche Geld zu verdienen.

Wissenswert:

  • Die Ausgabe der Werbebanner wird von einem Algorithmus gesteuert. Dieser überprüft, welche Werbeanzeigen zum Inhalt der Internetseite und/oder zur Zielgruppe passen.
  • Das Design der ausgegebenen Anzeigen kann variieren.
  • AdSense ist für den Publisher kostenlos.
Google AdSense basiert auf einem Auktionsprinzip. Das bedeutet, dass mehrere Advertiser um die Werbefläche auf einer konkurrieren. Letztendlich gewinnt derjenige, der den höchsten Preis für den angebotenen Webspace bietet.  

Achtung: Die Höhe der Einnahmen, die sich mit AdSense generieren lassen, können von Tag zu Tag variieren.

Der Publisher hat keinerlei Einfluss darauf, welche Anzeige auf seiner Seite ausgegeben wird. Er kann aber Anzeigen ausschließen, die ihm für seine Seite völlig unpassend erscheinen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Grundvoraussetzung für Google AdSense?

Für das Anmelden von Google AdSense benötigst du eine eigene Webseite mit Inhalten und ein Google-Konto. Du solltest in deinem Google Konto deine Bankdaten hinterlegt haben.

Wichtig: Der Publisher muss mindestens das 18. Lebensjahr erreicht haben.

Wissenswert: Um Usern einen hohen Mehrwert dauerhaft garantieren zu können, werden die Publisher-Webseiten anhand technischer und inhaltlicher Kriterien regelmäßig überprüft. Nur dann, wenn die Seiten die Publisher Richtlinien erfüllen, werden sie auch zugelassen. Diese Überprüfung wird in regelmäßigen Abständen wiederholt. Werden Verstöße gegen die Qualitätsanforderungen festgestellt, wird die betroffene Internetseite aus dem Netzwerk verbannt.

Welche Anzeigenformate werden bei Google AdSense ausgegeben?

Auf einer Seite können maximal zwei Suchfelder, 3 Link-Blöcke und 3 Content-Blöcke ausgegeben werden.

Innerhalb von Google AdSense können verschiedene Anzeigenformate ausgewählt werden. Diese sollten aus Effizienzgründen immer miteinander kombiniert werden.

  • Text-Anzeigen: Textanzeigen sind dreiteilig aufgebaut, also Title, 1-2 Textzeilen und Webseitenadresse. Abhängig vom Geschmack des Webseitenbetreibers können die Anzeigen quadratisch, horizontal oder vertikal ausgerichtet werden.
  • Display-Anzeigen: Display-Anzeigen sind das optisch am ansprechendsten gestaltete Anzeigenformat. Es gibt hier insgesamt 17 verschiedene Variationen. Display-Anzeigen lassen sich vertikal, quadratisch und horizontal darstellen.
  • Linkblöcke: Mithilfe von vertikal oder horizontal gestalteten Linkblöcken können User an einem Block relevanter Google Ads weitergeleitet werden.
  • Rich Media: Interaktive Anzeigen (z. B. Videoanzeigen, Flash-Anzeigen, HTML-Anzeigen usw.) sind eine gute Möglichkeit, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Außerdem stellt dieses Anzeigen einen gewissen Blickfang mit höherer Klickrate dar.
  • Mobile Anzeigen: Mobile Anzeigen werden nur bei Webseitenaufrufen über mobilen Geräten ausgegeben. Bei der Einrichtung mobiler Anzeigen kann zwischen Mobil-Geräten mit Warp-Browsern iOS- und Android-Geräten unterschieden werden. Mobile Anzeigen gibt es in Bild- und Textform.

Wissenswert: Publisher können nicht nur über den Inhalt der Ads entscheiden, sondern auch bestimmen, wie viel Werbefläche sie zur Verfügung stellen. Trotzdem ist darauf zu achten, dass durch die Ads der eigentliche Inhalt der Webseite nicht verdrängt wird.

Wie richtet man eine AdSense Anzeige auf der eigenen Webseite ein?

  1. Öffne den Tab „Meine Anzeigen“ und erstelle deinen ersten Anzeigenblock.
    • Legen den Namen des Anzeigenblocks fest.
    • Bestimme die Anzeigengröße.
    • Wähle den Anzeigentyp und das Design der Anzeige aus.
    • Unter „Reserveanzeige“ legst du fest, was auf deiner Seite ausgegeben wird, sobald keine ausgerichteten Anzeigen vorhanden sind.
  2. Speichere den Anzeigencode, kopiere ihn und füge ihn auf deiner Webseite in den HMTL-Code ein.
  3. Überprüfe, ob die Anzeigen korrekt dargestellt werden.

Wie viel kann man mit AdSense verdienen?

Wie viel du mit AdSense verdienen kannst, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B.

  • die Qualität der Inhalte
  • die Anzahl der Besucher
  • die Qualität der Webseite

Wissenswert:

  • Nutzer, Advertiser und Publisher werden durch die AdSense Richtlinien geschützt. Hier werden wird genau vorgegeben, wie folgende Themen zu behandeln sind, wie z. B. nicht jugendfreie Inhalte, ungültige Klicks, urheberrechtlich geschützte Inhalte usw.
  • Google legt einen besonderen Wert darauf, dass die Richtlinien von Publisher eingehalten werden.
  • Wie erfolgreich die auf deiner Webseite eingeblendeten Werbeanzeigen sind, lässt sich mithilfe von Google Analytics ermitteln.

Die Vor- und Nachteile von Google AdSense

 + Bei Google AdSense ist eine kostenlose Anmeldung möglich.

+ Google AdSense ist sehr anfängerfreundlich.

+ Die Bezahlung bei Google AdSense erfolgt pro Klick.

+ Auf der Webseite des Publishers erscheinen nur themenrelevante Anzeigen.

+ Qualitätssicherung durch Google

+ Das Design der Google AdSense Anzeigen lässt sich individuell anpassen.

  • Geringe Transparenz bei der Verdienstzusammensetzung
  • Damit Gewinne generiert werden können, muss das Onpage-SEO stimmen.
  • Kontinuierliche Optimierungsmaßnahmen sind Pflicht
  • Man kann jederzeit gesperrt werden
  • Mindestauszahlsumme 100 USD.
  • Generierte Gewinne werden nur einmal im Monat ausgezahlt.

Welche Google AdSense Alternativen gibt es?

Google AdSense ist das größte Werbenetzwerk, das gut 80 % des Marktes dominiert. Doch gibt es auch eine Reihe guter Alternativen, auch wenn der deutsche Markt im Vergleich zu Amerika verhältnismäßig klein ist. Nachfolgend zeigen wir Ihnen, welche das sind.

Schaltplatz

Schaltplatz ist ein klassischer Marktplatz für Digitale Werbung, der seit 2009 existiert. Hier stehen verschiedene Werbeformate zur Auswahl, wie z. B. Banner, Art-Layer, Intext-Werbung, Billboards, Pop-under-Anzeigen, Mobile Werbung usw.

Wissenswert:

  • Die Vergütung erfolgt entweder auf TKP- oder CPC-Basis.
  • Für die Mindestauszahlung müssen mindestens 30 Euro erreicht werden.
  • Eine selbstständige Kampagne ist möglich. Das ist allerdings etwas komplizierter, da Schaltplatz nicht ganz so einsteigerfreundlich ist.
  • Das Ausschließen von Anzeigen ist möglich. Wunscheinblendungen von Alternativ-Werbung ebenso.
  • Die Statistik ist weniger ausgefeilt als bei Google AdSense.

Adiro

Bei Adiro handelt es sich um ein Netzwerk für kontextsensitive Online-Werbeformen, wie das bei Intext-Anzeigen der Fall ist. Daneben stehen weitere Werbeformen zur Auswahl: Banner, Skyscraper usw.

Wissenswert:  

  • Anzahl der Unterstreichungen und die Linkfarbe lassen sich bei den Intext-Ads problemlos anpassen.
  • Die Vergütung pro Bannerklick beträgt 10 Cent, kann aber auch nach CPC erfolgen.
  • Die Mindestauszahlungssumme beträgt 20 Euro.
  • Für Adiro gibt es bereits diverse WordPress-Plug-ins.
  • Adiro ist einfach zu integrieren.
  • Bei AGB-Verstößen kann es eine relativ hohe Vertragsstrafe geben.

Plista

Über Plista kann Geld mithilfe von Native Ads verdient werden. Das besondere an dieser Form der Ads ist, dass sich diese bezüglich ihres Layouts und des Inhalts nahtlos in eine Webseite einbinden lassen.

Wissenswert:

  • Plista funktioniert mithilfe eines Plug-ins bzw. Skripts wodurch automatisiert Werbung ausgegeben wird.
  • Plista bietet verschiedene Abrechnungsmodelle, wie z. B. CPO, TKP oder CPC.
  • Die Werbung von Plista ist unaufdringlich und seriös.
  • Plista hat eine gute Statistik und ein übersichtliches Dashboard zu bieten.
  • Leider kann es zu Schwankungen bezüglich der Klickvergütung kommen.
  • Nachteilig ist auch, dass sich der Inhalt der Ads nicht immer zu 100 % kontrollieren lässt.
  • Die Mindestauszahlsumme von Plista beträgt 70 Euro netto.
Über den Autor
Andreas Kirchner
test

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