PPC-Werbung: Darum macht sich die Investition für dich bezahlt

PPC-Werbung ist vielen ein Begriff, doch den wenigsten ist wirklich klar, welche Chancen PPC-Werbung tatsächlich mit sich bringt. Hinzukommt, dass Unwissenheit nicht selten dazu führt, dass Halbwahrheiten Glauben geschenkt wird. Eben mit diesen Mythen wollen wir mit unserem Artikel aufräumen.

Warum PPC-Werbung?

Vielen Betreibern von Onlineshops/Webseiten sehen gar nicht ein, warum sie in PPC-Werbung investieren sollten, wenn es doch mit SEO richtig gut funktioniert. Diese Meinung ist zu kurzfristig gedacht, denn wer beim Marketing an falscher Stelle spart, kann sich nicht nachhaltig auf dem Markt positionieren.

Wissenswert: Während PPC-Werbung dir schnell die ersten Touchpoints mit deiner Zielgruppe verschaffen kann, ist SEO eher sinnvoll, um langfristige Ziele zu erreichen. Trotzdem, das eine geht ohne das andere nicht. SEO und SEA sind untrennbar miteinander verbunden.

SEO vs. SEA

SEO und SEA können genau genommen nicht getrennt voneinander betrachtet werden, da beides aufeinander aufbaut. Beide haben das Ziel, mehr Besucher auf eine Internetseite/ einen Onlineshop zu ziehen. Allerdings hat SEA bzw. PPC-Werbung den großen Vorteil, dass sich sehr schnell Sichtbarkeit generieren lässt. Aber nur, wenn das Onpage-SEO der Webpräsenz stimmt. Zudem ist SEA planbar, SEO nicht.

Wissenswert:

  • Mithilfe diverser Tools kannst du genau das Budget ermitteln, die du in die Hand nehmen musst bzw. solltest, um auf den vorderen Plätzen der Google-Suche zu landen. Genau aus diesem Grund eignet sich SEA hervorragend dafür ein neues Produkt/eine neue Dienstleistung zu bewerben. In diesem Fall nur auf SEO zu setzen wäre keine gute Idee. Langfristig gesehen ist eine organische Sichtbarkeit trotzdem notwendig.
  • Wie letztendlich die Gewichtung von SEA und SEO innerhalb deiner Onlinemarketingstrategie ausfallen sollte, hängt davon ab, was du verkaufen willst, wie stark deine Konkurrenz ist und natürlich auch, wie letztendlich deine Zielgruppe tickt.
  • Ob über eine Zielgruppenanalyse oder über Google Analytics, es gibt verschiedene Möglichkeiten herauszufinden, welches die profitabelsten Kanäle für dein Unternehmen sind.

Tipp: Hast du Google Analytics auf deiner Webseite implementiert, ist es ein Leichtes für dich herauszufinden, woher die meisten potenziellen Kunden kommen. Wirf einen Blick auf den Multi-Channel-Trichter. Diesen findest du unter „Conversions“. Sieh dir an, über welche Conversion-Pfade die meisten Menschen kommen. Vergleiche die Besucherzahlen und schon weißt du, welche Kanäle für dich am profitabelsten sind.

Einseitig werben, ein NOGO! Erfahre warum…

Ein weiteres Problem: „Viele Einsteiger meinen, sie haben eine Maßnahme ergriffen und müssen dann nichts mehr tun.“ Das ist aber falsch!“ Von SEA, SEO über Social Media Marketing und Co., alle Werbeformen unterstützen sich gegenseitig. Willst du dauerhaft im Gedächtnis deiner Zielgruppe bleiben, musst du konsequent an deinem Werbeauftritt und deiner Marketingstrategie arbeiten und auf möglichst vielen Werbekanälen vertreten sein.

Tipp:

  • Verlasse dich nicht nur auf einen einzigen Marketingkanal, sondern versuche möglichst viele Menschen aus deiner Zielgruppe zu erreichen. Sorge für möglichst viele positive Touchpoints.
  • Informiere dich, welche Werbekanäle am profitabelsten für dich sind.

PPC-Werbung ist viel zu teuer

„Ja“, das ist aber nur bedingt richtig, denn wenn z. B. das Onpage-Seo nicht stimmt, die falschen Keywords oder eine unprofitable Gebotsstrategie ausgewählt wurde, können die Kosten für deine Google Ads Kampagne tatsächlich in die Höhe schießen. Und das, ohne, dass nur ein einziger Verkauf erzielt wurde. Wurde deine Kampagne aber gut geplant, wird sie konsequent überwacht und ständig optimiert, ist sie normalerweise auch profitabel. In der Regel kann man davon ausgehen, dass man pro investierten Euro vier bis fünf Euro erwirtschaften kann.

Wissenswert:

  • Vergiss nicht, der Wert von Google Ads lässt sich oft nicht nur mit einem materiellen Gegenwert berechnen, denn zufriedene Kunden kaufen immer wieder gerne bei demselben Händler ein. Irgendwann sind weder Remarketing noch andere Werbemaßnahmen notwendig, um den erstklassigen Service und die gute Produktqualität des Shops in Erinnerung zu rufen. Sie werden ganz von allein bei dem jeweiligen Unternehmen bestellen.
  • Auch wenn manche User nach dem Klick auf deine Anzeige nicht sofort gekauft haben, haben sie vielleicht die URL deines Shops gebookmarkt und warten nur gespannt auf dein nächstes Angebot.
  • Andere User benötigen aktuell deine Produkte nicht, wissen aber von jemanden für den dein Angebot interessant sein könnte – Stichwort: Empfehlungsmarketing.

Willst du wissen, ob das bei dir auch der Fall ist, dann musst du nur einen Blick in deinen Google Analytics Account werfen. Sieh dir an, wie sich deine Direct Kanals entwickeln. Am besten du vermerkst vorher über die Kommentarfunktion, wann du mit dem Schalten von Google Ads Kampagnen begonnen hast. Steigen die direkten Zugriffe auf deine Webseite/deinem Onlineshop, nach dem du deine Kampagnen geschaltet hast, kannst du davon ausgehen, dass deine Marketingmaßnahmen sinnvoll sind und Wirkung zeigen.

Ein weiteres Problem, dass viele Einsteiger im Bereich Google Ads vermuten, sind eventuell ausufernde Kosten. Sie befürchten, dass auch für die Besucher Kosten anfallen, die nur versehentlich auf eine Anzeige geklickt haben. Das ist nicht der Fall, denn Google hat ein System im Hintergrund laufen, dass verhindern soll, dass versehentlich bzw. fälschlicherweise angeklickte Ads berechnet werden.

Wissenswert: Über die Google-Berichte kannst du ungültige Klicks einfach und unkompliziert nachvollziehen. Kommt es zu deutlichen Auffälligkeiten, kannst du das Google sofort melden. Ist dein Einspruch erfolgreich, werden dir die Kosten in Form eines Gutscheins erstattet.

Über PPC-Werbung kommt eh kein Verkauf zustande

Diese Vermutung ist nur bedingt richtig! Sorge relevante Werbeanzeigen und verknüpfe diese mit einer relevanten Landingpage, dann musst du dir keine Sorgen machen, dass es zu keinen Verkäufen kommt. Achte dabei darauf, dass du die richtige Ansprache für deine Zielgruppe verwendest.

Nachlassender Ehrgeiz und fehlende Disziplin

Sobald die ersten Gehversuche im Bereich PPC-Werbung unternommen werden, sind die meisten hoch motiviert bei der Sache. Die ersten Erfolge zeigen sich. Doch mit der Zeit ebbt das Interesse ab, schließlich sind noch andere Projekte zu bewältigen. Der PR-Kampagne wird nicht mehr die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet, sie läuft praktisch auf Autopilot. Schlecht, denn in diesem Fall wird Potenzial verschenkt, denn mit etwas Kreativität, Herzblut und innovativen und frischen Ideen kann man mit SEA einiges erreichen. Kaum ein anderer Werbekanal hat ein derartiges Potenzial.

  • Überwache konstant die Leistung deiner geschalteten Google Ads Kampagnen.
  • Verändere deine Anzeigengruppen, um mehr Effizienz zu erreichen, d. h. erweitere deine Anzeigengruppe mit neuen Keywords, lösche weniger profitable Keywords, baue deine Liste mit negativen Keywords aus usw.
  • Hat deine Kampagne nicht den gewünschten Erfolg, kann es sinnvoll sein, neuen und ansprechenderen Formulierungen für deine Anzeigentexte zu verwenden.
  • Teste neue Gebotsstrategien. Hierfür bietet dir Google Ads eine Reihe an Funktionen, die dir ein effizientes A/B-Testing erlauben.
  • Probiere neue Anzeigenformate aus.
  • Überprüfe deine Zielgruppenanalyse und führe bei Bedarf Verbesserungen durch. Natürlich müssen deine aktiven Kampagnen entsprechend angepasst werden.

Du benötigst Unterstützung bei der Planung deiner Ads Kampagnen, du suchst jemand, der dich bei den ersten Gehversuchen im Bereich PPC-Werbung unterstützt? Gerne nehmen wir uns umfassend Zeit für dich, dich zu unterstützen. Schreibe uns eine E-Mail oder rufe uns an!

Über den Autor
Andreas Kirchner

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