Google Ads Conversion Tracking: Offline-Conversion-Importe nicht vergessen!

Offline-Conversion-Importe – Damit du effiziente Google Kampagnen schalten kannst, muss der Tag des Google Ads Conversion Tracking auf deiner Webseite installiert worden sein. Doch diese Art des User-Trackings hat seine Grenzen. Das Problem ist, dass die Offline-Conversion auf diese Art und Weise nicht erfasst wird. Viele User sehen zwar deine Anzeigen, interagieren aber nicht mit diesen. Letztendlich ist diese Anzeige aber doch der erste Schritt zur Customer Journey, da die anvisierte Zielgruppe trotzdem kauft (online/offline). Um eben diese Datenungenauigkeit weitestgehend zu reduzieren, sollte die Offline-Conversion importiert werden.

Wissenswert: Es gibt insgesamt vier verschiedene Möglichkeiten Offline-Conversions im Google Ads Konto hochzuladen. Abhängig davon, ob Conversions nach einem Anruf oder einer Anzeige erfasst wurden, läuft der Import der Offline-Conversion jedes Mal anders ab.

Inhaltsverzeichnis

Welche Vorteile bringt der Import der Offline-Conversion?

  • Datenungenauigkeiten werden verhindert.
  • Du bekommst ein genaues Bild über den tatsächlichen Zustand und die Leistung deiner Kampagne.
  • Du kannst besser abschätzen, wie gut oder wie schlecht dien Targeting ist.
  • Du kannst sehen, zu welchen Tageszeiten sich kostengünstige Conversions generieren lassen.
  • Die gewonnen Daten machen es dir einfacher, Optimierungsmaßnahmen durchzuführen.

Wie funktioniert das mit der Offline-Conversion?

Klick-Conversions

Klickt jemand auf deine Anzeige, erzeugt Google eine eindeutige Klick-ID, die dem Klick zugewiesen wird. Für das Erfassen der Offline-Conversion, die auf diesen Klick zurückgeht, besteht die Möglichkeit, die erfasste Offline-Conversion samt aller User-Informationen direkt dieser ID zuzuweisen.

Sobald der User eine Offline-Conversion ausführt, z. B. direkt bei dir im Laden kauft oder einen Kaufvertrag unterschreibt, hast du die Möglichkeit, die Offline-Conversion plus die Infos zum Conversion-Typ der Google Click ID (kurz: GGCID) zuzuweisen. Deine Trackingdaten werden um diese Conversion ergänzt.

Beispiel:

Du entwickelst maßgeschneiderte Bürostühle und versuchst mithilfe von Google Ads mehr potenzielle Kunden zu erreichen. Sie sollen auf deiner Webseite ihre Kontaktdaten hinterlassen, damit du mit diesen, einen telefonischen Beratungstermin vereinbaren kannst. Sobald es zu der gewünschten Handlung kommt, entsteht ein Lead und die Daten werden mit dem GCLID verknüpft.

1x wöchentlich prüfen sie die abgeschlossenen Verkäufe und schicken ihren Kunden Informationsmaterial. Darin sind GCLID, Datum und Uhrzeit des Verkaufs enthalten.

Aus den genannten Infos kannst du eine fünfspaltige Tabelle generieren, die du dann anschließend in deinem Google Ads Konto hochladen kannst. Gib Google ein paar Stunden Zeit, die Daten abzugleichen. Erst danach kannst du sicher sehen, welche Keywords und Suchbegriffe, Leads und/oder tatsächliche Verkäufe generiert haben.

Anruf-Conversion

Sobald du diese Info in deinem Google Ads Konto importiert hast, kannst du sehen, welche Keywords und Ads dir die meisten Anrufe und/oder Verkäufe eingebracht haben.

Statt der Klick-ID wird beim Tracking der Conversions alle Infos des Anrufs erfasst. Welche Anrufe haben zu einem tatsächlichen Verkauf geführt oder eine andere gewinnbringende Nutzeraktion eingebracht. Nachdem du diese Infos in deinem Google Ads Konto importiert hast, erfolgt ein Abgleich der Conversions mit dem über die Anzeigen getätigten Anrufe.

Offline-Conversion-Importe und automatische Angebotseinstellungen verwenden

Sobald du automatische Gebotseinstellungen in Verbindung mit Offline-Conversion verwendest, solltest du folgendermaßen vorgehen:

  • Lade deine Offline-Conversion-Daten täglich hoch. Dabei solltest du den Conversion-Trackingzeitraum abwarten. Erst dann sollten die automatischen Gebotseinstellungen aktiviert werden.
  • Beim Erfassen von On- und Offline-Conversion ist die Gebotsstrategie „Ziel-ROAS“ sinnvoll. Sinnvoll deswegen, weil das Optimieren von On- und Offpage-Conversions einfacher wird. Du kannst jetzt nämlich den verschiedenen Conversion-Aktionen unterschiedliche Werte zuordnen.

Tipp: Bevor du die Gebotsstrategie „Ziel-ROAS“ nutzt, solltest du nach dem Hochlanden der Offline-Conversion gut sechs Wochen warten.

  • Du solltest beim Verwenden der Gebotsstrategie das doppelte des durchschnittlichen Tagesbudgets festlegen.

Beispiel: Mithilfe einer Online-Conversion-Aktion trackst du potenzielle Leads. Verkäufe erfasst du auf dieselbe Art und Weise. Dadurch hast du die Möglichkeit, jeder Aktion den Wert zuzuordnen, den diese tatsächlich für ihr Unternehmen hat. Beispiel Lead (15 Euro) / Verkauf (353 Euro)

  • Diese Infos sind von Vorteil, denn je mehr Informationen Google hat, desto besser lassen sich Gebote optimieren.

Webseite-Tracking: Datenschutz und Datensicherheit

Google garantiert mithilfe strenger Standards maximale Datensicherheit und optimalen Datenschutz. Google Ads kann nur die Trackingdaten nur erheben, wenn das dazugehörige Tag implementiert wurde. Der Webseite-Admin muss die Besucher über die Datenerhebung informieren und das Einverständnis einholen.

Über den Autor
Andreas Kirchner
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