Responsive Displayanzeige

Die responsive Displayanzeige kann man nur in Verbindung mit einer Displaykampagne (Smart/Standard) schalten. Entweder direkt beim Erstellungsprozess oder als Ergänzung für eine bereits bestehende Kampagne.

Beim Erstellen einer Responsive Displayanzeige müssen verschiedene Assets (Textzeilen, Logos, Bilder, Titel usw.) hochgeladen bzw. eingegeben werden. Der Aufbau der Anzeige wird von Google selbst generiert, indem der Suchmaschinenriese die Assets individuell miteinander kombiniert. Der Suchmaschinenriese versucht die Asset-Kombination zu finden, die den meisten Erfolg bringt.

Welche Vorteile bieten Responsive Displayanzeigen?

  • Sobald du deine alle Assets hochgeladen hast, sucht Google automatisch nach der Kombination mit dem besten Ergebnis – Stichwort: Smartbidding /selbstständig lernender Algorithmus.
  • Responsive Displayanzeigen lassen sich schnell erstellen.
  • Dieses Anzeigenformat garantiert eine größere Reichweite und mehr Aufmerksamkeit, weil dir verschiedene Gestaltungsmittel zur Auswahl stehen.
  • Responsive Display Anzeigen unterstützen dynamisches Remarketing aber nur, wenn die dazugehörige Kampagne mit einem entsprechenden Feed verknüpft worden ist. Die Auslieferung erfolgt entweder statisch oder dynamisch.
  • Du hast die Möglichkeit, eigene Bilderanzeigen auf Google Ads hochzuladen.
  • Responsive Displayanzeigen passen sich immer automatisch an die Größe des Ausgabebildschirms an.

Wissenswert:

  • Bei einer responsive Displayanzeige werden nicht immer alle Assets ausgegeben.
  • Wird im Feed ein formatierter Preis aufgenommen, fällt der Preispräfix weg und wird von diesem ersetzt.
  • Da responsive Anzeigen in verschiedenen Größen ausgegeben werden, ist es unter Umständen möglich, dass die Bilder weggelassen werden.
  • Google wählt die Tags automatisch anhand der Infos aus den Feeds.
  • Achte darauf, dass deine Feeds die Richtlinien für persönliche Werbung einhalten.

So erstellst du responsive Displayanzeigen

  1. Melde dich in deinem Google Ads Konto an.

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  1. Öffne „Anzeigen“ über „Anzeigen und Erweiterungen“ und klicke mit der Maus das große blaue Pluszeichen. Wähle jetzt „Responsive Displayanzeige“ aus.
  1. Entscheide dich, für welche Kampagne bzw. Anzeigengruppe, die responsive Displayanzeige erstellt werden soll.

Achtung: Für dynamisches Remarketing muss die Kampagne bzw. die Anzeigengruppe mit einem entsprechenden Feed verknüpft sein.

  1. Wähle die Bilder aus, die du als die du als Asset verwenden willst. (max. 5 Logos + 15 Bilder à Je mehr Bilder du deiner Anzeige hinzufügst, umso besser, denn dann hat Google mehr Kombinationsmöglichkeiten auszuprobieren.)

Wissenswert:

Du kannst Bilder direkt aus deiner Webseite übernehmen, eigene Bilder hochladen oder lizenzfreie Bilder aus einer kostenfreien Datenbank auswählen.

Einzelne Bilder können im Square- oder Querformatzuschnitten verwenden:

Querformat:

  • Seitenverhältnis 1,91:1
  • 600×814 Pixel
  • max. 5120 KB

Squareformat:

  • Seitenverhältnis 1:1
  • >300×300 Pixel
  • max. 5120 KB

Tipp:

  • Optimal ist, wenn dein Logo eine Größe von 1200×1200 Pixeln hat. Zusätzlich sollte dein Logo noch einmal im Querformat (512×512 Pixel) hochgeladen werden.
  • Dein Firmenlogo sollte auf einem transparenten Hintergrund abgebildet sein, um Fehler bei der Darstellung deiner Anzeige zu vermeiden.
  • Die Logo-Datei sollte eine Größe von 5120 KB nicht überschreiten.
  • Versuche Text in deinen Bildern zu vermeiden.
  • Animierte Bilder sind verboten!

Rufe „Bilder und Logos“ auf. Für das Hinzufügen eines Videos, musst du nur auf das Pluszeichen klicken.

Wissenswert:

  • Du kannst hier nur auf YouTube hochgeladene Videos nutzen. Kopiere die URL und füge Sie in deine responsive Anzeige hinzu.
  • Das Video, das du hier hochlädst, sollte nicht länger als 30 Sekunden sein. Optimale Werte bezüglich des Seitenverhältnisses wären 9:16, 1:1, 9:16 und 4:3.

Kümmere dich jetzt darum, die Informationen innerhalb deiner Anzeige zu vervollständigen. Lege die Titel und die Textzeilen deiner Anzeige fest. Folgende Assets sind auszufüllen:

Kurzer Anzeigentitel: Gib fünf kurze Anzeigentitel vor und nutze dabei jeweils die kompletten dreißig Zeichen.

Wissenswert: Die kurzen Anzeigentitel werden von Google je nach dem einmal mit oder ohne Textzeilen ausgegeben.

Langer Anzeigentitel: Für die Gestaltung des langen Anzeigentitels stehen dir insgesamt neunzig Zeichen zur Verfügung. Der lange Anzeigentitel entspricht später der ersten Anzeige deiner Ad. Bei größeren Anzeigen werden i längeren statt die kurzen Anzeigentitel ausgegeben. Wann das der Fall ist, hängt davon ab, auf welcher Webseite die Anzeige ausgegeben werden soll.

Wissenswert: Lange Anzeigentitel werden mit und ohne Textzeilen ausgegeben.

Kommt es zu einer Verkürzung des langen Anzeigentitels, wird dieser mit Auslassungspunkten beendet.

Textzeilen: Insgesamt stehen dir hier fünf Textzeilen a 90 Zeichen zur Verfügung. Diese solltest du unbedingt komplett ausnutzen. Eine Textzeile wird jeweils mit einem Anzeigentitel kombiniert. Achte darauf, die Textzeile so zu formulieren, dass sie den Leser zu einer bestimmten Handlung auffordert/ermuntert.

Gib den Namen deiner Marke/Firma an.

Fülle das Feld „finale URL“ aus. Dort gibst du die Webseitenadresse an, auf die der User weitergeleitet werden soll, sobald er deine Anzeige geklickt hat.

Diese Angaben sind nicht verpflichtend:

Unter „erweiterte URL-Optionen“ musst du nur Angaben machen, wenn du auf deiner Webseite oder deinem Onlineshop ein externes Trackingtool verwendest. Des Weiteren sind auch die Angaben unter Preispräfix und Werbetext optional.

Wissenswert. Auf der rechten Seite kannst du mit jeder deiner Eingaben verfolgen, wie sich das Aussehen deiner Anzeige verändert. Außerdem hast du hier die Möglichkeit zu überprüfen, wie sich das Layout deiner Anzeige bei der Ausgabe auf verschiedenen Geräten (Laptop, Desktop, Tablet usw.) anpasst.

Jetzt nur noch „Speichern“ und das Erstellen deiner Anzeige ist abgeschlossen.

Tipp:

  • Hast du deine Anzeige freigegeben, solltest du spätestens nach einer Woche deren Leistung überprüfen.
  • Es lohnt sich auch die responsive Displayanzeigen durch die Verwendung von Anzeigenerweiterungen aufzuwerten. (Hier mehr erfahren).

Die häufigsten Gründe, warum Google responsive Anzeigen ablehnt

  • Es wurde gegen die Google Richtlinien verstoßen
  • Redaktionelle Anforderungen werden nicht erfüllt, z. B. der Anzeigentext und/oder der Anzeigentitel wurden nur in Großschreibung erstellt, es wurden Symbole verwendet oder die Rechtschreibung der Texte ist fehlerhaft.
  • Die Relevanz der Ads ist nicht wirklich erkennbar.
  • Die Inhalte der Anzeige sind irreführend.
  • Die Inhalte sind FSK 18
  • Die Qualität der hochgeladenen Bilder ist minderwertig.
  • Durch die erstellten Ads wurde eine Markenrechtsverletzung begangen.
Über den Autor
Andreas Kirchner

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