Neuerungen im Google-Merchant-Center

Google hat wieder mal umfassende Neuerungen eingeführt. Dieses Mal war das Google-Merchant-Center betroffen. Seit Anfang April gibt es für Advertiser auf dieser Plattform einige Änderungen.

So überprüft Google seit Anfang April die Preise, um zu sehen, ob die Preise im Produktfeed und auf der Webseite identisch sind. Gibt es hier Unstimmigkeiten, muss innerhalb der nächsten 28 Tage eine Korrektur durchgeführt werden. Tust du das nicht, kann dein Konto gesperrt werden. Mit diesem Update wurden auch die Möglichkeiten der Produktspezifikation erweitert.

Produktspezifikation: Die Änderungen

  • „Oversize“ gibt es nicht mehr. Die neue Auswahlmöglichkeit: Plus, Tall oder Big. Für deutsche Merchant Center wurde noch „Übergröße“ eingeführt. Genaue wie „Petite-Größe“ bzw. „Umstandsgröße“.
  • In Verbindung mit dem Verfügbarkeitsdatum kann jetzt auch die Verfügbarkeit auf „nachgestellt“ geändert werden. Das heißt, du hast jetzt die Möglichkeit, ein genaues Datum anzugeben, ab wann das Produkt wieder bei dir gekauft werden kann.
  • Das Update hat auch für umfassende Veränderungen bezüglich der Versandzeit mit sich gebracht. Du hast nämlich jetzt die Möglichkeit, die Versandzeiten spezifisch nach Region anzugeben.

Wissenswert: Im Sommer sind weitere Updates innerhalb des Google Merchant Center Kontos zu erwarten.

Achtung: Ab Mitte Juni kann es zur Ablehnung von Produkten kommen, bei denen MPN (Muster, Farbe) und Marke identisch sind und denselben Artikelgruppen zugeordnet werden. Ein Problem, das sicherlich einige Advertiser betreffen wird, weil viele Varianten ihrer Produkte jeweils immer als neues, eigenes Produkt anlegen. Zudem wird es notwendig werden, dass ein angegebenes Datum, wie z. B. Verfalls- oder Verfügbarkeitsdatum durch eine Zeitzone ergänzt wird.

Über den Autor
Andreas Kirchner

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