Mobile App Ads: So steigen die Downloadzahlen deiner App

Willst du, dass mehr Menschen deine App herunterladen, dann können dir Mobile App Install Ads dabei helfen, dein Ziel zu erreichen. Vor allem, weil Google den Advertisern mittlerweile wesentlich mehr Werkzeuge in Form von verschiedenen Tools an die Hand gegeben hat, die dir dabei helfen, Kampagnen mit maximaler Effizienz zu schalten.

Für viele Anbieter bzw. Vertreiber von Mobile Apps sind App Kampagnen eine gute Möglichkeit, um den Werbetraffic nachhaltig zu steigern.  Damit du das volle Potenzial der Google Plattform nutzen kannst, solltest du verschiedene Werbestrategien ausprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der Google Algorithmus funktioniert.  

Wissenswert: Innerhalb der letzten Jahre hat Google seine Werbeprodukte in immer kürzeren Abständen verbessert. Das hat dazu geführt, dass die Advertiser in immer kürzeren Zeiträumen ihre Werbestrategie anpassen müssen. Nachfolgend zeigen wir dir die Best Practice in Sachen App-Kampagnen, die immer gelten.
Mobile App Ads

Inhaltsverzeichnis

Wie funktionieren Mobile App Kampagnen?

Die Apps können direkt über die Mobile App Installationsanzeige installiert werden. Abhängig davon, wo die Anzeigen ausgegeben werden, kann der ursprüngliche Inhalt während der Anzeigenschaltung entfernt, geändert oder hinzugefügt werden. Auf diese Art und Weise will Google sicherstellen, dass der Zielgruppe immer ein optimales Nutzererlebnis gewährleistet wird.

Wissenswert: Mehr dazu, wie du Google App Kampagnen erstellst, findest du hier.

Google App Kampagnen Best Practice – Unsere Tricks und Tipps

Anzeigenoptimierung für Installationen und In-App-Ereignisse

Bei einer Optimierung deiner App Kampagne bei der sich auf die In-App-Aktionen fokussiert wird, kann für deutliche Mehreinnahmen sorgen.

Hast du schon Facebook-Ads geschaltet, werden dir In-App-Aktionen als Kampagnenbudget-Optimierung bekannt sein – Stichwort: Value Bidding.  

Wissenswert: Bevor von Google der tROAS eingeführt wurde, war es für Advertiser nur möglich, ihre Gebote für Installationen zu optimieren. Das Problem hier war aber, dass nicht alle Installationen denselben Wert haben. Einige Nutzer installieren zwar die App, nutzen sie aber nicht sehr lange oder investieren kein Geld in In-App-Käufe. Andere investieren dagegen wesentlich mehr und genau um die Nutzer geht es. Schließlich bringen diese den meisten Umsatz. Bist Du in der Lage mit App-Kampagnen die User anzusprechen, die viel Geld kaufen, kann das den ROI deiner Kampagne deutlich verbessern.

Ähnliche Zielgruppen

Die Google Werbeplattform konzentriert sich seit einiger Zeit vermehrt auf Zielgruppen und bewegt sich eher weg von den Keywords. Das hat dazu geführt, dass unter den Advertiser die Meinung aufkam, dass Keywords aussterben würden. Die Similar Audience bei den App-Kampagnen scheint diese Theorie auch zu bestätigen.

Wissenswert: Die Funktion „ähnliche Zielgruppen“ ist fast genau wie auf Facebook. Dank dieser kannst du mehr User finden, die dieselben oder ähnliche Eigenschaften aufweisen wie die von dir definierte Zielgruppe. Hier kommt es besonders auf die Zielgruppendefinition an. Es ist möglich, diese so zu gestalten, dass der Algorithmus für ähnliche Zielgruppen besser funktioniert. Die Auswahl „Alle Nutzer, die die App heruntergeladen haben“, ist darum wenig zielführend.

Eine bessere Alternative wäre, deine Kampagnen auf den Lebenszeitwert der User auszurichten. Vor allem, weil so verhindert wird, dass die Zielgruppe durch die eingeblendete Werbung ermüdet. Gleichzeitig lässt sich eine neue Zielgruppe generieren.  Hierbei handelt es sich sozusagen um dasselbe Prinzip wie bei der In-App-Optimierung, wodurch diese auch leistungsfähiger werden.

Wenn du deine Zielgruppe als ausgabefreudig definierst und Google aufforderst, weitere ausgabefreudige Nutzer zu finden, dann ist dir ein besserer ROAS garantiert, als wenn Google mehr Nutzer finden soll, die deine App installier haben. Man kann praktisch sagen, die hinter Similar Audience steckende Idee ist die Absicht der Nutzer zu berücksichtigen. Ursprünglich wollte Google aber die Absicht hinter den verwendeten Keywords zu interpretieren. Aber Facebook hat gezeigt, dass Zielgruppen und Interessendaten manchmal effektiver bei der Bestimmung der Absicht sein können als die verwendeten Suchbegriffe.

Kampagnenstruktur

Genau wie bei Display- oder Suchnetzwerkkampagne ist auch bei einer App Kampagne eine gute Struktur wichtig. Vermeide unbedingt verschiedene App Kampagnen nebeneinander zu schalten, um Überschneidungen zu vermeiden.

App-Kampagnen-Typen

tCPA

Mithilfe von Ziel-CPA-Kampagne kannst du festlegen, was du pro App-Installation investieren möchtest (Cost-per-Acquisition oder CPA). Sobald du den tCPA bestimmt hast, verwaltet die Google-KI deine Kampagnen automatisch für dich (Gebote, kreative Elemente, Platzierungen usw.) und liefert dir so viele Conversions wie möglich zu den festlegten Kosten pro Akquisition.

Maximale Installationen

Ähnlich wie beim tCPA kannst du bei einer Max-Install-App-Kampagne einen Zielwert für die Kosten pro Installation festlegen. Sobald dieser festgelegt ist, verwaltet die Google Ads Kampagne die Gebote, Platzierungen und Werbemittel deiner Kampagne, um so viele Installationen wie möglich zu dem von dir vorgegebenen Preis zu erzielen.

Max. Installs Kampagnen erweitert

Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus tCPA- und Max. Installs-Kampagne. Bei Max. Installs Advanced Kampagnen gibst du neben dem Zielpreis pro Installation ein weiteres Ereignis (z. B. In-App-Kauf) fest das eintreten muss. Die KI sucht dann nach Installationen zu dem gewünschten Preis, liefert aber nur bei den Usern die Anzeige aus, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass das zweite Ereignis eintritt.

App-Kampagnen: Die Gebotsstrategien

Für App-Kampagnen gibt es zwei Gebotsstrategien, den tCPA, den CPI und den tROAS.

Tipp:

  • Lege deine tägliche Budgetobergrenze mindestens auf das 50-Fache des CPI-Ziels oder das zehnfache des CPA-Ziels fest.
  • Ändere die CPI/CPA-Zielgebote nicht innerhalb von 24 Stunden um nicht mehr als 20 %, bis deine Kampagne 20 bis 30 In-App-Ereignisse pro Tag generiert.
  • Das Zielgebot für CPI Kampagnen sollte bei 4-5 Dollar pro Tag liegen, auch dann, wenn dein CPI-Ziel geringer ist.
  • Das Gebot für CPA-Zielkampagnen sollte mindestens bei 20 bis 30 Prozent über dem Ziel legen.
  • Warte auf keinen Fall, bis deine App veröffentlicht ist, um einen Nutzerstamm aufzubauen. Es gibt Pre-Launch-Kampagne und diese sind sehr effizient.

App-Kampagnen erstellen: Allgemeine Tricks und Tipps

  • Sei nicht geizig mit kreativen Elementen. App Kampagnen funktionieren am besten mit einer Vielzahl an kreativen im Messaging und/oder auch den Formaten. Der Google Algorithmus findet selbst heraus, wie er die Bilder, Texte und Videos miteinander kombiniert, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Du musst dem Algorithmus nur genügend Elemente zur Verfügung stellen, damit dieser die optimale Kombination finden kann.
  • Wir haben festgestellt, dass bei Kampagnen, die bisher keine Videos verwendet haben, ihre Leistung durch das Hinzufügen von Videos ihre Conversion um bis zu 25 % steigern konnten. Natürlich ist das Erstellen von Videos Zeit und kostenaufwendig, aber sie machen sich bezahlt.
  • Wenn Du Videos erstellst, solltest du darauf achten, dass diese verschiedenen Ansichten zeigen und auf unterschiedlichen Geräten abgerufen werden können.
Über den Autor
Andreas Kirchner
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